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Wenn man schon mehrere Modelle hat ist es sinnvoll, die Strömung im Bauteil ebenfalls
zu berechnen und die Lösungen zu vergleichen.
Das Referenz-Modell wurde mit Zentralen Differenzen berechnet und die
restlichen Modelle mit einem standard Upwind Verfahren. Die Ergebnisse geben einen
globalen Eindruck. Die Einstellungen wurden absichtlich so gewählt, daß die Unterschiede
deutlich sichtbar werden. Insbesondere die Tetra-Modelle brauchen unbedingt ein Differenz
Schema höherer Ordnung (wie schon erwähnt). Die
Warnung, daß hier "Äpfel und Birnen" verglichen werden ist
angebracht.
Die Rechenergebnisse lassen sich gut in den
beiden nächsten Figuren und der Tabelle zusammenfassen (ein größeres Bild erhalten sie,
wenn Sie das Bild anklicken). Das erste Bild zeigt das Ausmaß der Ablösung in der erste
Kurve. Das zweite Bild bezieht sich auf die "shearlayers" in Wandnähe und am
Rande des Ablösungsgebietes.

Übersicht des totalen Druckes
Übersicht der Vorticity
Übersicht der Testergebnisse
| Modell |
Zellen |
Fact |
Fehler |
| Referenz |
147,232 |
2.38 |
0% |
| Hexa |
78,700 |
2.46 |
8% |
| Prisms |
75,388 |
2.73 |
15% |
| Mulcad |
33,276 |
2.91 |
22% |
| Tetra |
67,051 |
3.31 |
39% |
| Global |
30,872 |
3.46 |
45% |
Der Factor in dieser Tabelle wurde festgelegt durch fact = dP/qaustritt und gibt einen Eindruck des Druckverlustes im
Bauteil. Dieser ist relativ hoch, da die Strömung drei Mal eine 90º Wendung macht (davon
zwei mit scharfen Kanten). Sämtliche Ergebnisse werden verglichen mit dem feinen
Referenz-Modell, das hier, laut Definition, exact ist.
Die folgenden Schlußfolgerungen sind möglich:
- Als erstes ist die Reihenfolge so, wie man es erwartet.
- Das Hexa-Modell ist mit Upwind Differenzen schon fast so gut, wie das Referenz-Modell.
- Die Abmessungen der Mulcad- und Global-Modelle sind schwierig auf 60 bis 70,000 Zellen
zu bringen. (Übrigens sagt die Anzahl der Zellen nichts über die Qualität eines
Modells, wenn man keine Informationen hat über die Verteilung an der Wänden und im
Raum).
- Beim Bild des totalen Druckes schneidet das grobe Global- oder Lego-Modell in dieser
Kurve relativ gut ab, da es durch das eckige Gitter zur Ablösung gezwungen wird.
- Das Vorticity-Bild zeigt die dicke Grenzschicht, die beim Tetra-Modell nicht ablöst.
- Diese Studie sagt nichts darüber, wie groß ein Tetra-Modell im Vergleich zu, zum
Beispiel, einem Hexa-Modell sein soll.
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